" Netz-Perlen " 2

Eine kleine Geschichte, die man getrost auf die Gesellschaft übertragen kann:

 

Beim Lieben Gott ist Tag der offenen Tür, man hat ausnahmsweise mal die Möglichkeit Einblick in die Ewigkeit zu bekommen.

Als erstes ist die Hölle zu besichtigen, beim Betreten dieser ist die Verblüffung riesengroß, kein Fegefeuer oder sonstige Horrorvisionen!

Nein, man trifft auf einen wunderschönen Palmengarten, darin ein Palast schöner als jedes 5 Sterne Hotel. Innerhalb findet man eine riesige Halle vor, in der sich eine vollbesetzte Tafel befindet. Die Tafel ist bedeckt mit den üppigsten Schlemmereien und Getränken, alles was das Herz begehrt ist aufgetischt; - und trotzdem sind die Personen am Tisch total unglücklich, ausgemergelt und verhungert.

Die Erklärung: Alle Utensilien, die man zum Verzehr benötigt sind von einer Größe, die es unmöglich macht, Nahrung oder Getränke zu sich zu nehmen! - Das ist die Hölle !!

Sodann geht es weiter zum Paradies, wieder große Verblüffung! Hier ist alles genauso, wie bereits in der Hölle vorgefunden. Aber es gibt doch einen wesentlichen Unterschied, hier sind alle fröhlich, ausgelassen und wohlgenährt.

Darauf angesprochen, wie dies denn möglich sei, sagte der Liebe Gott:

Das Problem liegt einzig und allein an den Menschen. Die Menschen im Paradies konnten sich mit den Utensilien auch nicht allein ernähren, also füttern sie sich gegenseitig. In der Hölle jedoch ist jeder so mit sich selbst beschäftigt und auf seinen Vorteil bedacht, daß niemand daran denkt dem Anderen zu helfen; - und so hungern Sie alle!

 

Ich meine dazu : Wenn sich unsere Gesellschaft stetig so weiter entwickelt wie bisher, dann bekommen spätere Generationen die "Hölle" schon auf Erden !!